Zeittreiberanalyse
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Analyse folgender Zeittreiber:

  • Aufbauorganisatorische Zeittreiber
    • hoher Arbeitsteilungsgrad im Prozess
    • zu viele Hierarchieebenen
    • zu viele Regelungen zu Kontrollen und Kenntnisnahmen, nicht ausreichende Befugnisse vor Ort
    • unklare Zuständigkeiten, unklare Prozessverantwortung
    • unklare Prioritäten
  • Ablauforganisatorische Zeittreiber
    • viele sequentielle Prozesschritte, wenig Überlappung
    • zu viel Stapelbearbeitung mit Wartezeiten
    • zu wenige Prozessvarianten
      • keine Differenzierung nach Komplexität und Volumen
    • zu große räumliche Entfernungen zwischen den Prozessbeteiligten
    • mangelnde Schnittstellenvereinbarungen zwischen internen Kunden und Lieferanten
    • zu geringe Eignung, Auslastungsspitzen und -täler auszugleichen
    • unnötige Störungen (Rückfragen etc.)
    • Soll-Abläufe werden nicht eingehalten (siehe mitarbeiterbezogene Zeittreiber), keine ausreichenden Audits
  • IT-bezogene Zeittreiber
    • zu geringe IT-Durchdringung
    • mangelnde Nutzbarkeit der IT-Ergebnisse
    • Medienbrüche im Ablauf
    • Ausfälle der EDV, Antwortzeiten
  • Betriebsmittelbezogene Zeittreiber
    • mangelnde Eignung der Betriebsmittel
    • zu wenig Wartung, zu viele Ausfälle
    • Einsatzfähigkeit für verschiedene Zwecke
    • mangelnde Betriebsmittel-Kapazitäten, Engpässe
  • Informationsbezogene Zeittreiber
    • Fehlende oder unvollständige Informationen
    • Fehlerhafte Informationen
    • nicht aussagefähige Informationen
    • nicht aktuelle Informationen
    • nicht rechtzeitige Informationen
    • Überinformationen
  • Mitarbeiterbezogene Zeittreiber
    • mangelnde Eignung bzw. Qualifikation, zu viele Mirabeiterfehler
    • zu wenig Mehrfachqualifikation, zu geringe Flexibilität
    • zu viele Nebenaufgaben
    • zu wenig funktionsübergreifende Teamarbeit
    • mangelnde Mitarbeiterverfügbarkeit
    • keine zeitorientierten Entgelt-Anreizsysteme