Prozesszeit und -termintreue
  • Durchlaufzeit
    • hat große Bedeutung, wenn kurze Reaktionszeiten gefordert sind, z.B.
      • bei der Angebotserstellung
      • der Auftragsabwicklung
      • bei Reparaturabläufen im Service etc.
    • setzt sich aus den Prozesszeiten der Teilprozesse zusammen
    • sagt aus, wie lange die Bearbeitung eines Objektes dauert, bis das Ergebnis vorliegt
    • gemessen wird die Zeitstrecke zwischen dem Beginns und dem Ende der Bearbeitung

  • Zykluszeit
    • errechnet sich durch die Addition der Prozesszeiten aller Teilprozesse einschließlich der zeitparallelen Teilprozesse
    • sagt etwas über den gesamten Zeitaufwand für die Bearbeitung eines Objektes und die entsprechende Ressourcenbindung aus
    • ist damit ein Maßstab für die Prozesseffizienz

  • Zeiteffizienz
    • gibt an, in welchem Verhältnis
      • die "wertschöpfende" Bearbeitungszeit eines Prozesses
      • zu den "nicht wertschöpfenden" Transfer- und Liegezeiten stehen
    • häufig liegt die Zeiteffizienz bei unter 5%, was auf deutliche Verbesserungspotenziale schließen lässt. Anzustreben sind Werte über 10%

  • Termintreue
    • Anteil der Bearbeitungsobjekte, die in einem definierten Zeitraum ohne Terminverzug (bezogen auf den geplanten, bestätigten Termin) fertiggestellt werden
    • ein schlechter Wert signalisiert
      • mangelhafte Terminplanung
      • Kapazitätsüberlastung des Prozesses
      • unzureichende Effizienz des Prozesses
      • oder eine Kombination aus den obigen Faktoren

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