Wertstromanalyse
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Zum Seminar:

Produktionsbetriebe aller Art, haben eines gemeinsam: Sie sind dafür da Produkte, die der Kunde benötigt bzw. konsu­mieren möchte, ohne Verschwendung, so schnell wie möglich herzu­stellen. Die Wertschöpfung für den Kunden steht somit an erster Stelle. Doch wie können Wertströme, das sind die Pro­zesse, wel­che für die Wertschöpfung notwendig sind, effizient untersucht bzw. analysiert und verbessert werden? Wo befinden sich Eng­pässe, wo treten Probleme auf, wie können Durch­lauf­zeiten dras­tisch verringert werden, wo bauen sich Material­be­stände auf, wie können diese reduziert werden, erreichen alle Informati­onen recht­zeitig ihr Ziel, welche Informationen sind not­wendig, wie können Doppel- bzw. Nachar­beiten vermieden wer­den? Wie lassen sich die Verbes­serungen messen und steuern?
Im Seminar werden alle diese Themen mittels interaktiver Simu­lation eines Produktionsprozesses praxisnah trainiert. Durch die intensive Anwendung der vermit­telten Werkzeuge und Metho­den in Arbeits­gruppen und Übungen, arbeiten die Teilnehmer aktiv mit und werden in die Lage versetzt diese anschließend selbst­ständig in einem Erstanwendungsbereich ihres eigenen Produktionsbetriebes anzuwenden.
Seminarinhalt:
  1. Was ist Lean?
    • Hintergrund und Entwicklung
    • Die 7 Verschwendungsarten
    • Lean Prinzipien
  2. Produktivitätssteigerung mittels Wertstromanalyse
    • Theoretische Grundlagen der Wertstromanalyse
    • Simulation Massenproduktion versus Leanproduktion
    • Interaktive Erstellung einer Wertstromanalyse
    • Current State Map (Ist-Zustand)
    • Verknüpfung der Material- und Informationsflüsse
    • Analyse von Quellen der Verschwendung
    • Auswahl der Lean Werkzeuge für die Optimierung
    • Referenzinstrument für die Verbesserungspotenziale
    • Erstellung einer „Future State Map” (Soll-Zustand)
    • Umsetzung und Messung des Erfolgs
  3. Steuerung der Fertigung mittels Messgrößen
    • Erstellung der Messgrößen-Matrix für den Prozess
    • First Time Through (FTT) / Qualitätskennzahl
    • Dock to Dock (DTD) / Durchlaufzeit & Umlaufbestände
    • Gesamtanlageneffektivität (OEE) / Anlagennutzung
    • Engpassanalyse des Fertigungsbereich
    • Kapazität der Fertigung & Zykluszeiten der Prozesse
    • Produktivität und Leistung der Linie
    • Ermittlung der optimalen Losgröße
    • Bewertung der Einsparpotenziale
    • Aktuelles Manning versus theoretisches Manning
  4. Anwendung der Lean Werkzeuge & Methoden
    • Kaizen & Gruppenarbeit
    • Standards kontinuierlicher Verbesserungsprozesse KVP
    • Problem – Ursache – Gegenmaßnahme
    • Visual Management / Visuelle Fabrik
    • Standardarbeitsbeschreibungen / SPO's
    • Error Proofing / Fehlervermeidung
Teilnehmerkreis (m/w):
Firmeninhaber, Geschäftsführer, Produktionsleiter, Entscheidungs­träger, Fach- und Führungskräfte im produzierenden Bereichen, die die Produktivität ihres Unternehmens nachhaltig verbessern möchten.
Art der Präsentation:
Interaktive Produktionssimulation in 3-4 Runden, Vorträge, Arbeitsgruppen, Praxisbeispiele, in Kombination, Seminar-
unterlagen zur Unterstützung